Du möchtest also Rope Bondage ausprobieren? Es kann einschüchternd sein, und du solltest Sicherheit ernst nehmen. Rope Bondage beginnt jedoch mit einigen grundlegenden Knoten und Fesseltechniken, die dich weit bringen, und du wirst eine Gemeinschaft gleichgesinnter Kinkster mit diesem Fetisch finden.
Arten von Rope Bondage
Shibari, auch bekannt als Kinbaku, wurde von der alten japanischen Seilbindung inspiriert, die sich auf Ästhetik konzentriert und ebenso sehr den Prozess wie das Ergebnis betont. Wenn du jemals jemanden mit beeindruckenden geometrischen Formen gefesselt gesehen hast, war es wahrscheinlich Shibari. Aber es ist nicht die einzige Denkweise. Westliches Bondage ist ebenfalls beliebt und funktional, wenn auch nicht unbedingt so schön. Manche praktizieren auch Mischformen beider Stile.
Sicherheit zuerst
Du brauchst immer eine begeisterte und fortlaufende Zustimmung. Ein Safeword ermöglicht es dir, die Zustimmung zurückzuziehen. Wenn dein Partner geknebelt ist, überlege dir eine Aktion wie das Fallenlassen eines Balls. Natürlich solltest du trotzdem die Körpersprache deines Partners beobachten, da Subspace und körperliche oder mentale Belastung es schwer machen können, sich bemerkbar zu machen.
Als Nächstes können die Seile selbst Verletzungen verursachen, darunter Seilbrand, Nervenschäden, Ohnmacht oder Erstickung. Das Seil muss an Ort und Stelle bleiben, ohne einzuschnüren. Vermeide es, Druck (Knoten) auf Nerven auszuüben. Nervenschäden können Kribbeln verursachen, was das Spiel beenden sollte. Ohnmacht ist beim Rope Bondage recht häufig, und du solltest deinen Partner vorsichtig in die liegende Position bringen.
Halte immer ein Schneidwerkzeug griffbereit. Medizinische Scheren ermöglichen es dir, deinen Partner im Notfall sicher aus dem Bondage zu befreien, aber du kannst auch Rettungsschneider verwenden, um die Klinge nach dem Gebrauch deines Werkzeugs nicht wechseln zu müssen. Ersetze sofort jedes ausgefranste Seil.
Wähle dein Seil
Das Seil, das du zum Fesseln deines Partners verwendest, beeinflusst Sicherheit, Komfort und Kunstfertigkeit. Für Shibari solltest du gedrehtes Jute- oder Hanfseil in Betracht ziehen. Diese Naturfasern dehnen sich nicht, sodass du sie für Suspension verwenden kannst, solltest sie aber nicht waschen. Geflochtene Baumwolle dehnt sich, daher ist Suspension ausgeschlossen, da die Knoten zu eng werden. Ebenso dehnt sich geflochtenes Nylon und ist für Suspension unsicher, aber das synthetische Material ist waschbar. Nylon fühlt sich weich an, kann aber Seilbrand verursachen. Sobald du dein Material gewählt hast, findest du Seile in jeder erdenklichen Farbe oder Mischung!
Grundlagen des Bondage
BDSM dreht sich ganz darum, was du tun möchtest, daher gibt es kein Richtig oder Falsch, solange du sicher bist. Einige Grundkenntnisse sind jedoch sehr hilfreich. Zuerst wird bei den meisten Shibari ein Seil verwendet, das in der Mitte gefaltet ist. Die Falte wird als Bight bezeichnet und wird oft zum Fesseln genutzt.
Beginne damit, grundlegende Knoten zu recherchieren: den Webeleinenstek, den Schotenstek, den einfachen Knoten und den Kreuzknoten. Lerne dann eine Einzelkolonnen Fesselung um ein Gliedmaß oder „Kolonne“ oder eine Doppelkolonnen Fesselung für mehrere Gliedmaßen.
Mit diesen Werkzeugen kannst du unzählige Fesselungen kreieren.