Es gibt nichts Vergleichbares zu einem umwerfenden Orgasmus. Aber für manche Menschen, unabhängig vom Geschlecht, sind Orgasmen alles andere als angenehm. Einige fürchten sie sogar. Wenn du zu diesen Menschen gehörst, bist du nicht allein. Hier erfährst du, was du über schlechte Orgasmen wissen musst und wie du sie beheben kannst.
Wie fühlt sich ein schlechter Orgasmus an?
Es gibt keine eindeutige Antwort auf diese Frage, da jeder Orgasmus anders erlebt wird. Manche Menschen beschreiben einen schlechten Orgasmus jedoch als schwach oder weniger intensiv als gewöhnlich, von kürzerer Dauer oder als unbefriedigend. Schlechte Orgasmen können als nicht positiv, nicht lustvoll oder negativ definiert werden. Ein guter Orgasmus hingegen fühlt sich oft intensiver an, dauert länger als erwartet und ist eine positive und befriedigende Erfahrung.
Ein Orgasmus wird durch Ereignisse ausgelöst, die im Gehirn beginnen und bis zu den Genitalien reichen. Er kann durch sexuelle Stimulation oder Fantasien allein ausgelöst werden oder den ganzen Körper einbeziehen.
Die Abfolge der Ereignisse kann je nach verschiedenen Faktoren variieren, darunter:
- Die Art der Stimulation, die du erfährst (oral, vaginal oder anal)
- Wie erregt du bist
- Ob du in Stimmung für Sex bist
- Deine Beziehung zu deinem Partner
Warum passieren schlechte Orgasmen?
Es gibt keine einfache Antwort auf diese Frage, da viele Ursachen für schlechte Orgasmen infrage kommen. Mögliche Ursachen sind:
- Keine Lust auf Sex, aber es trotzdem tun
- Mangel an sexueller Erregung oder Stimulation
- Angst oder Stress
- Bestimmte Medikamente oder gesundheitliche Probleme
- Leistungsangst
- Unzureichendes Vorspiel
- Schlechte Kommunikation mit dem Partner
- Negatives Körperbild
- Unbefriedigender Sex oder Fantasien
Viele Menschen denken, sie hätten keinen Orgasmus, obwohl sie einfach nicht genug Stimulation erhalten. Hier sind einige Anzeichen dafür, dass du möglicherweise einen schlechten Orgasmus erlebst:
1. Du vermeidest sexuelle Situationen oder Fantasien.
Schlechte Orgasmen können es erschweren, Sex und Masturbation mit derselben Begeisterung zu genießen. Du vermeidest vielleicht bestimmte sexuelle Situationen oder Gefühle, weil sie dich ängstlich machen.
2. Du versuchst, dich zum Orgasmus „zu zwingen“.
Manche Menschen stellen fest, dass bestimmte sexuelle Fantasien oder Handlungen sie ängstlich oder außer Kontrolle fühlen lassen. Diese Angst kann es erschweren, einen Orgasmus zu erleben, wenn sie diese Dinge im echten Leben ausprobieren. Infolgedessen meiden sie sexuelle Situationen, die Angst auslösen.
3. Du erlebst unregelmäßige Orgasmen.
Wenn du nicht regelmäßig angenehme Orgasmen hast, kann es schwer sein zu wissen, was normal ist und was nicht. Leider sind sexuelle Probleme weit verbreitet, besonders bei Frauen.
Wie bekomme ich bessere Orgasmen?
Nach mehreren häufigen schlechten Orgasmen begannen viele Menschen, Sex insgesamt zu meiden und gerieten in einen Teufelskreis, in dem sie glaubten, nie wieder einen umwerfend befriedigenden Orgasmus zu erleben. Deshalb ist es für diese Menschen wichtig, sich Zeit zu nehmen, um die Ursachen ihrer schlechten Orgasmen zu reflektieren. Zusätzlich zur Reflexion darüber, warum der schlechte Orgasmus aufgetreten sein könnte, kann es auch helfen, regelmäßig mit einem engen Freund, einem Psychotherapeuten und dem Partner über die Erfahrungen zu sprechen.
Einige hilfreiche Tipps sind Entspannungsübungen. Entspanne dich und höre auf deinen Körper. Komm langsam in Stimmung. Beginne damit, deinen Körper zu erkunden, deine Lieblingsstellen und auch die weniger angenehmen. Konzentriere dich beim Masturbieren oder Oralsex auf die Klitoris, experimentiere mit verschiedenen Arten von Stimulation und Druck und verwende zusätzlich einen Vibrator. Wenn du mit einem Partner keinen Orgasmus erreichst, sei ehrlich und teile deine Gefühle mit, um gemeinsam herauszufinden, was dir gefällt.